Aktuelles und Nachrichten aus der Perspektive der Mitarbeiterseite

In der Kommissionssitzung Mitte Juni wurde bekannt, dass die kirchlichen Dienstgeber in der überwiegenden Mehrzahl die durch den Beschluss der Regional-KODA vom März erhöhten Entgelte noch nicht auszahlen können.

Die beauftragten Rechenzentren haben Verzögerungen und Störungen in der Bearbeitung gemeldet. Die Berichte lassen darauf schließen, dass die seit April 2021 gültigen Entgelterhöhungen spätestens mit dem Juli-Entgelt rückwirkend ausgezahlt werden.

Die einzelnen Dienstgeber, die durch die betreffenden Rechenzentren bedient werden, können derzeit die Situation nicht individuell bereinigen.

Die Ausbildung gemäß der PIA-Ordnung führt nach einem Beschluss der Regional-KODA NW am 16. Juni 2021 im gleichen Maß wie bereits das Anerkennungsjahr im Erziehungsdienst zum Erwerb einschlägiger Berufserfahrung im Umfang von einem Jahr.

PIA-Absolventinnen werden somit bei Anstellung im Erziehungsdienst ab dem 1. August 2021 sogleich in die Erfahrungsstufe 2 eingestuft und nicht mehr wie bisher in die Stufe 1.

Die Regional-KODA NW hat in der Sitzung am 16. Juni 2021 beschlossen, die geltenden Regelungen zur Altersteilzeit in der Anlage 22 a KAVO bis zum 31. Dezember 2026 zu verlängern. Damit besteht für viele Mitarbeitende eine Planungssicherheit, während die kirchlichen Arbeitgeber ein Instrument zu sozialverträglichen Personalveränderungen erhalten.

Zur Umsetzung der „Ordnung für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und schutz- oder hilfebedürftiger Erwachsener durch Kleriker und sonstige Beschäftigte im kirchlichen Dienst“ sowie die „Rahmenordnung Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ sollen arbeitsvertragsrechtliche Regelungen in die KAVO aufgenommen werden.

Die Regional-KODA NW hat in ihrer Sitzung am 24. März mit Wirkung zum 1. April 2021 eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 1,4 Prozent, mindestens aber um 50 Euro beschlossen. Für Auszubildende, Praktikantinnen sowie Schülerinnen in praxisintegrierten Ausbildungsgängen zur Erzieherin beträgt die Erhöhung monatlich 25 Euro. Mit diesem Beschluss werden die Entgelte im kirchlichen Dienst in der Höhe denen des öffentlichen Dienstes in den Komunen angepasst.

„Der Arbeitgeber hat gemäß der §§ 5 und 6 des Arbeitsschutzgesetzes die Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich zusätzlich erforderlicher Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes zu überprüfen und zu aktualisieren.“ So heißt es in der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) vom 21. Januar 2021 des Bundes. Das Ziel der Bestimmungen ist es, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei der Arbeit zu minimieren und Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu schützen.

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