Schnellbriefe
Information zu § 22 Abs. 2 Satz 2 KAVO

Empfehlung der Dienstgeberseite zu § 22 Abs. 2 Satz 2 KAVO (Zulage für eine höherwertige Tätigkeit)

In den Fällen, in denen die Zulage für eine höherwertige Tätigkeit in Höhe von 4,5 % des individuellen Tabellenentgelts – durch Entfallen von Vergütungsgruppenzulage und Anrechnung auf einen gegebenenfalls gewährten Strukturausgleich – nicht die Grundlage für eine Stellenbesetzung bietet, bestehen keine Bedenken, wie folgt vorzugehen:

  • Der Mitarbeiter wird nach den üblichen Regelungen – jedoch befristet – höhergruppiert (ggf. entfällt die Besitzstandszulage für eine Vergütungsgruppenzulage, ein möglicher Strukturausgleich wird auf den Höhergruppierungsgewinn gemäß § 9 Abs. 4 Anlage 27 KAVO angerechnet). Nur die Übertragung  der höherwertigen Tätigkeit als solche wird befristet (kein zweites Arbeitsverhältnis). Der Befristungsgrund muss angemessen sein, wovon bei Vertretungen allgemein auszugehen ist.
  • Es wird vereinbart, dass bei Rückfall in die bisherige Tätigkeit der bisherige Besitzstand unter den bisherigen Bedingungen gilt (Einstufung, Anspruch auf Vergütungsgruppenzulage, Anspruch auf Strukturausgleich in bisheriger Höhe).

 


Zurück zur Übersicht der Artikel

Link zur Internetseite des Bistums Aachen
mehr...

mehr...

mehr...

mehr...

Link zur Internetseite des Erzbistums Paderborn
mehr...

Zentral-KODA
mehr...

mehr...